Zwei ebenbürtige, gleich dunkle Hauptfiguren auf Augenhöhe
Tempo zu Beginn empfinden manche als sehr hoch
„"Sie haben mich verkauft wie eine Ware – aber ich habe nicht vor, mich wie eine zu benehmen."“
Statt Traumhochzeit ein Handel: Um die irische und die italienische Mafia von Boston zu vereinen, wird Loredana an Fergus verkauft. Ihr Wille bleibt ungebrochen – unterwerfen wird sie sich ihrem Mann nicht. Auch Fergus hat keine echte Wahl: Blutrache oder Hochzeit, um den Krieg zu stoppen, den sein Bruder losgetreten hat.
Genau diese beiden Figuren sind es, die in Rezensionen immer wieder hervorgehoben werden: Loredana wird als taff, stark und entschlossen beschrieben, jemand, der bekommt, was sie will, und bedingungslos dafür kämpft. Leser:innen betonen besonders, dass sich beide auf Augenhöhe begegnen und dieselbe dunkle Seele teilen – kein klassisches Machtgefälle, sondern zwei ebenbürtige Gegner, die zueinanderfinden.
Der angenehme, flüssige Schreibstil wird häufig gelobt, man ist schnell mittendrin im Boston-Mafia-Setting. Manche Leser:innen empfinden das Tempo zu Beginn als sehr hoch – wer aber genau diese schnelle, intensive Charakter-Dynamik sucht, kommt hier voll auf seine Kosten.
Zwangsheirat, Gewalt, Mafia-Kriminalität, Kontrolle